Allgemeines
Das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland umfasst eine Fläche von ca. 357.112 km², die entsprechend der naturräumlichen Gegebenheiten in vier Großeinheiten eingeteilt werden kann: Norddeutsches Tiefland, Deutsche Mittelgebirgsschwelle (einschließlich Süddeutschem Stufenland mit den Randgebirgen und dem Oberrheinischen Tiefenland), Deutsches Alpenvorland und die Deutschen Alpen. Vor allem die großen Eiszeiten mit ihren Gletschern haben zu dieser Gliederung beigetragen.
Das Klima Deutschlands kann als gemäßigt bezeichnet werden, weshalb die Bundesrepublik zur Zone der sommergrünen Laubwälder gezählt wird. Neben den Misch- und Laubwäldern sind allerdings auch große Nadelwälder zu finden, deren weite Verbreitung auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen ist. Die höchsten Temperaturen werden durchschnittlich im Juli erreicht, während das Temperaturminimum im Januar liegt.
Die längsten Flüsse Deutschlands (innerhalb des Staatsgebiets) sind der Rhein (856 km), die Elbe (700 km) und die Donau (647 km). Eine Besonderheit der Donau ist, dass sie im Gegensatz zu allen anderen großen Flüssen der Bundesrepublik von Westen nach Osten und nicht von Süden nach Norden fließt.